Kreisjugendmeisterschaft 13.+14. September

Nach der tollen Kreisjugendmeisterschaft im vergangenen Jahr bei uns im Verein konnten wir es in diesem Jahr zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder schaffen, mit einer größeren Gruppe Jugendlicher nach Möltenort zu fahren.

Nachdem am Mittwoch und Freitag bereits die Boote auf den großen Kuttertrailer, welcher hierfür extra umgebaut wurde, gepackt worden sind, fuhren zwei Eltern und vier Jugendliche mit mir zum ersten Mal an diesem Wochenende nach Möltenort, um den großen Trailer dort abzustellen und das Motorboot ins Wasser zu lassen.

Am Samstagmorgen trafen wir uns dann alle – fit wie eh und je – um 7.45 Uhr am Bootshaus und brachen mit weiteren drei Bootsanhängern Richtung Möltenort/Heikendorf auf.
Wir nutzten den Samstagvormittag also vor Ort, um alle Boote abzuladen, aufzutakeln, vergessene Teile bei Peter, unserem lieben PSV-Kooperationstrainer, auszuleihen und bereits vorhandene Freundschaften bzw. Bekanntschaften zu pflegen oder neue aufzubauen.
Um 13 Uhr fand dann endlich die lang ersehnte Begrüßung und Steuermannsbesprechung statt.
Im Anschluss gingen dann unsere zwei Optisegler, drei Teenycrews, zwei Visioncrews und 1,5 Piratencrews (Mareike segelte mit Matthias, einem gut bekanntem Segler des PSV zusammen) aufs Wasser und konnten drei tolle Wettfahrten segeln.
Ich verfolgte diese Wettfahrten mit ein paar Eltern und Geschwistern gespannt vom Motorboot aus. Da Hanna und Viki aber scheinbar das Gefühl hatten, dass uns langweilig werden könnte, riss ihnen bereits in der ersten Wettfahrt das Groß aus dem Mast heraus, sodass wir die beiden in den Hafen schleppten, schnell ein neues Großsegel aus Nils` Auto holen konnten (warum auch immer hatten wir ein Teeny-Ersatzsegel mit) und die beiden die nächste Wettfahrt wieder mitsegeln konnten.   Im Verlauf des weiteren Tages konnten wir dann aber glücklicherweise auf dem Motorboot unsere Ruhe genießen und noch ein paar schöne Bilder und Eindrücke sammeln. Zwischendurch unterhielt ich mich dann immer mal über Funk mit Peter, welcher die Betreuung mit seinem Motorboot auf der Optibahn durchführte (er passte auf unsere Optis mit auf und ich dafür auf seine Jollen).

Gegen 17 Uhr waren dann alle wieder im Hafen und der gemütliche Teil des Tages konnte beginnen. Nach dem die Boote abgetakelt und alle Jugendlichen wieder normale und trockene Kleidung trugen, gab es auf dem Feuerschiff des Heikendorfer Yachtclubs für jeden etwas zu essen und zu trinken. Siegfried, Falk und Nelson (die Jüngsten unserer Gruppe) und Mareike fuhren im Anschluss nach Hause und kamen erst am nächsten Morgen wieder. Die restliche Gruppe blieb dort und durfte freundlicherweise im Vereinsheim der Möltenorter Seglerkameradschaft übernachten. Da wir ein paar der Möltenorter Jugendlichen sehr gut durch das Kuttersegeln kennen, blieben diese auch noch etwas länger dort. Nach sämtlichen tiefgründigen (oder auch weniger tiefgründigen) Diskussionen gingen wir nach diesem anstregenden Tag bereits gegen 22 Uhr schlafen.

Der nächste Morgen begann für uns um 7.30 Uhr. Während die einen wieder für Ordnung sorgten, deckten die nächsten den Frühstückstisch und wieder andere holten frische Brötchen vom Bäcker.
Nach einem sehr guten Frühstück wurden sich dann wieder Segelsachen angezogen, die Boote aufgetakelt, eine weitere Steuermannsbesprechung angehört und losgesegelt, wobei segeln bei dem nicht vorhandenen Wind wohl übertrieben war.
Nachdem ich 1,5 Stunden lang an alle unsere Segler (und irgendwann auch andere Segler) Essen und Trinken verteilt hatte, wurde der Regattatag dann abgebrochen.

Wir schleppten zuerst die Optis in den Hafen, danach sämtliche Jollen und als wirklich alle im Hafen waren, kam dann doch noch der angesagte Wind. Leider konnte dann jedoch keine Wettfahrt mehr gesegelt werden und wir verpackten wieder mit Hilfe vieler Eltern alle Boote auf die ganzen Straßenanhänger.

Zur Siegerehrung gegen 14 Uhr kam dann auch noch Hannes vorbei, worüber sich alle Eltern und Jugendliche sehr freuten.

Die Siegerehrung war für uns auch mal wieder ein voller Erfolg!

Ich möchte auch in diesem Rahmen nochmal folgenden Seglern für ihren Kreismeistertitel gratulieren:

Finn Wandhoff und Nelson Braune im Teeny
Lasse Daegling und Max Schauerte in der RS Vision
Matthias Mothes (PSV) und Mareike Thiesen im Piraten

Ich finde es toll, dass wir mit 8,5 Booten und insgesamt 15 SRSV-Seglern teilnehmen konnten und möchte mich bei allen für die Durchführung und das Gelingenen Beteiligten bedanken.
So hat Shorty für uns kurzfristig noch alle Straßenanhänger über den TÜV gebracht, von jedem hat ein Elternteil mindestens eine Strecke gefahren und auch die Trailer mit hin- und hergefahren, Nils, Lasse, Mareike und Jannick haben neben ihrem Segeln auch noch die kleineren mit unterstützt und mir als Betreuerin sehr geholfen. Außerdem hat Uta wieder viele tolle Bilder gemacht und Heidi (von der MSK) hat es uns ermöglicht dort zu übernachten.
Auch möchte ich mich ganz herzlich bei Peter für die tolle Zusammenarbeit bedanken!
Last but not least möchte ich mich bei unserem tollen ersten Vorsitzenden bedanken, da er uns immer alles selbst gestalten und durchführen lässt, was ein unglaublich großes Vertrauen in uns voraussetzt!

Ich habe bestimmt noch jemanden vergessen, seid mir bitte nicht böse! Daran kann man, finde ich, erst erkennen, wie viel Arbeit das ganze in Anspruch nimmt.

Ich freue mich bereits auf die nächste Kreisjugendmeisterschaft, die wieder auf dem Plöner See stattfinden wird, sodass wir mit noch mehr Jugendlichen teilnehmen können.

VIELEN LIEBEN DANK!

Kreisjugendmeisterschaft 13.+14. September 2014 935

Endergebnisse-KJM-2014

 

 

 

Veröffentlicht von

Anna war selbst viele Jahre im Verein als Seglerin, Jugendwartin, Beisitzerin Antragswesen und Trainerin aktiv. Sie studiert in Kiel auf Lehramt.

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