Am Sonntag, dem 19. ging es früh los, und nach einer kurzen Nacht kamen wir in Söderköping an. Die Boote wurden im Götakanal eingesetzt.
Der Götakanal zieht sich von der schwedischen West- and die Ostküste. Dabei sind mehrere Schleusen zu bewältigen, und man begegnet auch dem ein oder anderen Ausflugsschiff.
Unsere 2. Zeltnacht verbrachten wir in der Nähe von Stegeborg, einer mittelalterlichen Burganlage. Der Versuch, Brötchen zu holen, bleib erfolglos, dafür gab es eine Art Kuchenbrot.
Es hat nicht viel und vor allem nicht lange geregnet. Ein Schauer wird unter der Plane abgewettert.
Dafür begeistert uns am nächsten Tag ein Wassertrampolin. Wie man sieht: “Rudern verleiht Flügel!“
Bei schönem Wetter ging es weiter. Fotos wurden nur während der Pausen gemacht.
Man darf in Schweden in unbewohnten Bereichen überall – ggf außerhalb von speziell ausgewiesenen Naturschutz- oder militärischen Sperrgebieten – eine Nacht zelten.
Das St Anna Archipel bietet so schöne Plätze, dass die Mücken oder Sackschneideameisen fast gar nicht ins Gewicht fielen.
Auch diese Ringelnatter gehört nicht zu den gefährlichen Schlangen.
Hastena ist eine ehemalige Robbenfängersiedlung. Heute ist das Dorf ein abgelegener, sehr beschaulicher und ausgesprochen malerischer Urlaubsort.
Hier bot sich auch die Möglichkeit, die Wasservorräte aufzufüllen, Brot zu kaufen und ein Eis zu essen.
Und immer wieder beeindruckt die Landschaft. Der aus der Bucht auslaufende Dreier ist eigentlich nicht so klein, er ist aber kaum zu erkennen.
Ein weiteres Ziel war ein Aussichtspunkt, der vermutlich bereits in der jüngeren Eisenzeit als Signalstelle und Navigationshilfe genutzt wurde.
Wie dem auch sei, man hatte auf jeden Fall einen atemberaubenden See- und Landschaftsblick.
Und immer wieder gab es Zeltplätze, die in jedem Prospekt für Outdoorbedarf
erscheinen könnte.
Am letzten Tag haben wir noch mal Segel gesetzt. Das Jungensboot konnte uns dank der überlegenen Technik überholen, aber auch unser Dreier konnte mit GPS gemessenen 10 km/h gut mit den segelnden Yachten mithalten
Wie bereits in den vergangenen 3 Jahren ist das Klippenspringen mittlerweile fester Programmteil der Wanderfahrt geworden.
Der letzte Abend der Tour endete, wie so viele Abende zuvor, mit einem Lagerfeuer.
Neu ist, dass nicht der Steuermann, aber der Fahrtenleiter zum Ende der Fahrt ins Wasser geworfen wird.
Und natürlich darf das kulturelle nicht zu kurz kommen. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher in das Vasa-Museum gemacht.
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